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DER GETEILTE HIMMEL

Halle (Saale), DDR, 1961. Rita und Manfred, zwei junge Menschen, begegnen und verlieben sich in einer Zeit des politischen Auf- und Umbruchs. Während Rita auf Lehramt studieren darf, arbeitet Manfred an seiner Promotion in Chemie. Sie ist ein Arbeiterkind und begeisterte Kommunistin. Er kommt aus einem bildungsbürgerlichen Haus – die Familie ist zerstritten. Sie arbeitet während der Sommerferien in einer sozialistischen Brigade in einem Waggonbahn-Werk. Er forscht an Verbesserungen der Produktionsbedingungen und möchte seine Ideen einbringen. Doch das System fördert ihn nicht, bremst ihn aus. Manfred ist verbittert, nachdem seine Forschungsergebnisse ohne Begründung von Parteifunktionären abgelehnt werden. Als er nach West-Berlin zu einem Kongress eingeladen wird, kehrt er danach nicht in die DDR zurück. Rita steht vor einer schweren Entscheidung: Soll sie bleiben oder auch weggehen, „abhauen“, und der Liebe folgen?

Christa Wolf gehört zu den wichtigsten Autor*innen der deutschen Nachkriegsliteratur und verfasste DER GETEILTE HIMMEL 1963/64, kurz nach dem Bau der Berliner Mauer. Als eine der einflussreichsten Schriftsteller*innen der DDR stand sie der SED-Diktatur kritisch gegenüber und distanzierte sich – schreibend und mit weiblichem Blick auf die Lebensrealität – von den starren und willkürlichen Strukturen des Regimes. In Kooperation mit dem Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum werden Menschen, die in der SED-Diktatur gelebt haben, als Zeitzeug*innen für besondere Veranstaltungen im Theater und für Gespräche mit Schüler*innen in Regensburg zu Gast sein.

Text: Christa Wolf. Regie: Tamó Gvenetadze. Ausstattung: Rabea Stadthaus. Dramaturgie: Tim Niklas Puls.

Mit: Svenja Peters und Nils van der Horst.

Premiere: 09.10.2026

Weiteren Termine: 2.10 (Öffentliche Probe), 11.10, 14.10, 16.10, 18.10, 25.11, 27.11, 28.11.2026. 20.1, 21.1, 23.1, 24.1, 23.2, 24.2, 26.2, 27.2.2027.

Endstation Gießen – Eine endlos verfahrene Krimikomödie

„Die Deutsche Bahn ist jetzt Chefinnensache.

Deutschland 2036: Die Generalsanierung der Deutschen Bahn konnte überraschend pünktlich abgeschlossen werden und die Weichen sind gestellt für die feierliche Einweihung einer neuen Strecke, die Ost und West nun wirklich miteinander verbinden soll. Doch auf der Fahrt von Gießen nach Dresden, weht der euphorische „Wind Of Change“ schon bald kuriose Hindernisse auf die Gleise.
Wieder heißt es „Verzögerung im Betriebsablauf“ und es beginnt erneut eine schier endlose Irrfahrt mit der Bahn. Investigativjournalistin Henri A. Bauer ist an Bord und will es genau wissen: Was steckt hinter den ominösen Durchsagen und wie konnte die deutsche Bahn überhaupt zur internationalen Lachnummer werden? Bei ihren Ermittlungen begegnet sie ahnungslosen Politikern, einem dubiosen Schienenpapst, einer engagierten Bahnchefin und jeder Menge Umleitungen. Wird es jemals ein Licht am Ende des Tunnels geben? Darauf hat der Chor der unzufriedenen Fahrgäste die treffende Antwort: „Don’t Stop Believin’“.
Nach ihrer „gottlos amtlichen“ Komödie „Generation Arbeit“, schreibt Amina Eisner ein neues Stück über die Zukunft der Mobilität in Deutschland und die Frage, wann verdammt nochmal das 9-Euro-Ticket zurückkommt.

Text: Amina Eisner. Regie: Tamó Gvenetadze. Ausstattung: Hilke Fomferra. Musikalische Leitung: Dominik Tremel. Dramaturgie: Tim Kahn.

Mit: Ensemble und Opernchor des Stadttheaters Gießen.

Premiere: 11.12.26.
Weitere Termine: 23.12.2026, 10.1, 14.2, 6.3, 14.3.

Wut bricht Vulkane Aus (AT)

Eine Zusammenarbeit mit Feliks Macher (8 Jahre alt).
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Escape Klimawandel (AT)

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Wahrheit oder Pflicht (AT)

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PostMortem.exe (AT)

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Tante Lindes leuchtendes Geheimnis

Eine Begegnung.

Wasser verschwindet – unglaubliche Geschichte vom blauen Kaktus, der die Welt rettete.

Eine Zusammenarbeit mit Feliks Macher (8 Jahre alt).